27.11.2017

Italienische KMU erkunden Möglichkeiten des Marktzugangs in Berlin-Brandenburg

Internationalisierung in ganz praktischen Fragen - von ersten Geschäftskontakten bis zur Partnerschaft

Eine Delegation aus Geschäftsführern von zehn kleinen und mittelständischen Unternehmen aus den Bereichen Metallbau, Maschinenbau, Elektrotechnik und Kunststoffverarbeitung mit Sitz in der italienischen Provinz Vicenza (Veneto) war gestern zu Besuch im bbw und an seiner Hochschule.

Ziel der aus ESF-Mitteln geförderten Studienreise war es, herauszufinden, was KMU aus der Hauptstadt-Region über das Thema Internationalisierung denken, wie sie ihre Ressourcen auf den internationalen Wettbewerb ausrichten, wie sich die Digitalisierung hier in KMU mit nicht mehr als 40 Beschäftigten entwickelt und natürlich, ob es hier in Berlin und Brandenburg für italienische KMU der o.g. Branchen Marktchancen gibt. Dabei wollten die Besucher natürlich auch wissen, auf welche Weise das bbw und vor allem die bbw Hochschule für sie ein Partner sein könnte. Zum Beispiel bei der Anbahnung von Geschäftskontakten mit regionalen Unternehmen, im Bereich der Forschung oder bei der Entwicklung von Nachwuchsfachkräften. Außerdem interessierten sich die Gäste aus Italien für die kulturellen Besonderheiten im Umgang mit deutschen Geschäftsleuten, die u.a. für das Gelingen von Kooperationen wichtig sind. Deshalb stellte sich das bbw Bildungswerk der Wirtschaft in Berlin und Brandenburg mit seinen drei regionalen Unternehmen vor.

Die bbw Hochschule präsentierte sich und ihr Forschungsinstitut fib. Prof. Dr.-Ing. René Brunotte nutzte dabei die Gelegenheit, den Besuchern einen Einblick in die Möglichkeiten der 3D-Drucktechnik eines Großraumdruckers zu geben, der von einem bbw Hochschul-Team entwickelt wurde. Dafür gab es im Showroom der inzwischen aus der bbw Hochschule ausgegründeten Rapidproduction GmbH, im Berliner Haus der Wirtschaft eine Extra-Vorführung.


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