Berufsbegleitende Lehrgänge

Ausbildung der Ausbilder - IHK (AEVO) - Wochenendlehrgang

Jeden Dienstag von 11 - 17Uhr beraten lassen zu unseren Angeboten!

Dauer: 2 Monate

Abschluss: Industrie- und Handelskammer (IHK),

Standort: Potsdam, Schlaatzweg

Unterrichtsform: berufsbegleitend

Kundengruppe: Arbeitsuchende, Berufstätige, Soldaten, Unternehmen, Rehabilitanden,

Berufsbereiche: Management + Organisation , Personal + Softskills , Ausbilder + Pädagogik ,

Termine:

Unterrichtszeiten:

Informationen

Nach erfolgreicher Prüfung nach AEVO und entsprechender Berufspraxis als Ausbilder besteht die Möglichkeit, dass Sie sich zum/-r Gepr. Berufspädagoge/-in (IHK) oder Gepr. Aus- und Weiterbildungspädagoge/-in (IHK) fortbilden

I.) Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildungen planen

- die Vorteile und den Nutzen betrieblicher Ausbildung darstellen und begründen,
- bei den Planungen und Entscheidungen hinsichtlich des betrieblichen Ausbildungsbedarfs auf der Grundlage der rechtlichen, tarifvertraglichen und
betrieblichen Rahmenbedingungen mitwirken,
- die Strukturen des Berufsbildungssystems und seine Schnittstellen darstellen,
- Ausbildungsberufe für den Betrieb auswählen und dies begründen,
- die Eignung des Betriebes für die Ausbildung in dem angestrebten Ausbildungsberuf prüfen sowie, ob und inwieweit Ausbildungsinhalte durch
Maßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte, insbesondere Ausbildung im Verbund, überbetriebliche und außerbetriebliche Ausbildung, vermittelt
werden können,
- die Möglichkeiten des Einsatzes von auf die Berufsausbildung vorbereitenden Maßnahmen einschätzen sowie im Betrieb die Aufgaben der an der
Ausbildung Mitwirkenden unter Berücksichtigung ihrer Funktionen und Qualifikationen abstimmen.


II.) Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken

- auf der Grundlage einer Ausbildungsordnung einen betrieblichen Ausbildungsplan erstellen, der sich insbesondere an berufstypischen Arbeits- und
Geschäftsprozessen orientiert,
- die Möglichkeiten der Mitwirkung und Mitbestimmung der betrieblichen Interessenvertretungen in der Berufsbildung berücksichtigen,
- den Kooperationsbedarf ermitteln und sich inhaltlich sowie organisatorisch mit den Kooperationspartnern, insbesondere der Berufsschule,
abstimmen,
- Kriterien und Verfahren zur Auswahl von Auszubildenden auch unter Berücksichtigung ihrer Verschiedenartigkeit anwenden,
- den Berufsausbildungsvertrag vorbereiten und die Eintragung des Vertrages bei der zuständigen Stelle veranlassen sowie
- die Möglichkeiten prüfen, ob Teile der Berufsausbildung im Ausland durchgeführt werden können


III.) Ausbildung durchführen

- lernförderliche Bedingungen und eine motivierende Lernkultur schaffen, Rückmeldungen geben und empfangen,
- die Probezeit organisieren, gestalten und bewerten,
- aus dem betrieblichen Ausbildungsplan und den berufstypischen Arbeits- und Geschäftsprozessen betriebliche Lern- und Arbeitsaufgaben entwickeln
und gestalten,
- Ausbildungsmethoden und -medien zielgruppengerecht auszuwählen und situationsspezifisch einsetzen,
- Auszubildende bei Lernschwierigkeiten durch individuelle Gestaltung der Ausbildung und Lernberatung unterstützen, bei Bedarf
ausbildungsunterstützende Hilfen einzusetzen und die Möglichkeit zur Verlängerung der Ausbildungszeit prüfen,
- Auszubildenden zusätzliche Ausbildungsangebote, insbesondere in Form von Zusatzqualifikationen, machen und die Möglichkeit der Verkürzung der - - Ausbildungsdauer und die der vorzeitigen Zulassung zur Abschlussprüfung prüfen,
- die soziale und persönliche Entwicklung von Auszubildenden fördern, Probleme und Konflikte rechtzeitig erkennen sowie auf eine Lösung
hinzuwirken,
- Leistungen feststellen und bewerten, Leistungsbeurteilungen Dritter und Prüfungsergebnisse auswerten, Beurteilungsgespräche führen,
- Rückschlüsse für den weiteren Ausbildungsverlauf ziehen sowie interkulturelle Kompetenzen fördern.


IV.) Ausbildung abschließen

- Auszubildende auf die Abschluss- oder Gesellenprüfung unter Berücksichtigung der Prüfungstermine vorbereiten und die Ausbildung zu einem
erfolgreichen Abschluss führen,
- für die Anmeldung der Auszubildenden zu Prüfungen bei der zuständigen Stelle zu sorgen und diese auf durchführungsrelevante Besonderheiten
hinzuweisen,
- an der Erstellung eines schriftlichen Zeugnisses auf der Grundlage von Leistungsbeurteilungen mitwirken sowie
Auszubildende über betriebliche Entwicklungswege und berufliche Weiterbildungsmöglichkeiten informieren und beraten.

Weitere Informationen zu diesem Beruf.

Eine Ausbildungsberechtigung wird bei Erfüllung folgender Kriterien von der IHK erteilt:

arbeitspädagogische Eignung (d. h. bestandene Prüfung nach AEVO), Vorliegen eines Berufsabschlusses im Ausbildungsberuf oder mehrjährige Berufspraxis sowie persönliche Eignung.

Wir arbeiten mit erfahrenen Dozenten und Ihnen modern ausgestattete PC Schulungsräume mit kostenfreiem WLAN. Unsere Schulungen finden im Präsenzunterricht statt.

1. Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildungen planen
2. Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken
3. Ausbildung durchführen
4. Ausbildung abschließen

Fachkräfte, die im Bereich ihres ausgeübten Berufs ausbilden möchten.

  • Bildungsprämie
  • Meister-BAföG
  • Industrie- und Handelskammer (IHK)