Berufe

Mechatroniker / Mechatronikerin

Mechatroniker warten Maschinen, Systeme und Anlagen, konstruieren aber auch selber innovative technische Systeme. Das Berufsbild verknüpft Elektrotechnik, Maschinenbau und Informatik für die berufliche Nutzung in der Industrie.

Die Arbeit der Mechatroniker/-innen findet mitten im Umfeld aktueller Technologien im maschinellen Bereich statt. Die interdisziplinären Anwendungen machen den Beruf zu einem zukunftsträchtigen und spannenden Beruf für Menschen, die sich für Technik interessieren. Mechatroniker/-innen kümmern sich um Montage wie auch Wartung von komplexen Maschinen, Anlagen und Systemen, auch die Konstruktion intelligenter technischer Systeme wie ABS-Bremsen oder elektronischer Antriebssysteme fallen in ihren Aufgabenbereich. Die elektrischen, elektronischen und mechanischen Bauteile, die sie entwickeln, müssen systematisch verbunden und über Software gesteuert werden. Der Arbeitsplatz der Mechatroniker/-innen ist die Montagebaustelle, die Werkstatt oder der Service-Bereich.

Das Berufsbild ist eine Mischung aus einer Metall- und einer Elektrofachkraft. Die Ausbildung ähnelt stark der des Elektromechanikers, dessen letzten Ausbildungsgänge im Jahre 2003 in Deutschland liefen, wurde allerdings um Lehrinhalte aus dem Maschinen- und Anlagenbau stark erweitert. Als staatlich anerkannten Beruf gibt den Mechatroniker / die Mechatronikerin seit März 1998.

Keinesfalls verwechseln sollte man das Berufsbild mit dem Kfz-Mechatroniker, der dem des Mechatroniker sehr unähnlich ist.