Zusammenarbeit zwischen der bbw Fachschule für Sozialpädagogik und der BAfEP Salzburg

1. Partnerschaft braucht Zeit
Partnerschaft ist eine Qualität, die in der Verantwortung unserer beider Schulen liegt. Die Kooperation zwischen unseren Schulen benötigte etwa ein Jahr für das gegenseitige Kennenlernen von Schüler/ -innen, Schule und Land bevor der erste Schüler/ -innenaustausch und das erste gemeinsame Symposium der beiden Lehrkörper stattfanden.

2. Gleichwertigkeit der Partner
Partnerschaften brauchen vielfältige Unterstützung und Förderung wie etwa klare rechtliche Rahmenbedingungen, curriculare Verankerung in den jeweiligen Schulprogrammen, die Zustimmung der Schulbehörden, Zugang zu gemeinsam genutzten Unterrichtsmaterialien und Kommunikationswegen und "ausreichende" finanzielle Mittel. Dabei geht es nicht um eine exakte Aufteilung von Kosten, sondern um der jeweiligen Landessituation angepasste Formen der Beteiligung (Freistellung von Lehrer/ -innen, Tagungsorte und -formen usw.).

3. Gemeinsame Verantwortung

Die Gestaltung einer Schulpartnerschaft soll in gemeinsamer Absprache vereinbart werden, damit den spezifischen Bedürfnissen aller Beteiligten Rechnung getragen werden kann. Unsere Erfahrungen zeigen, dass Partnerschaftlichkeit und Stabilität von Schulkooperationen dann entstehen, wenn alle am Bildungsprozess Beteiligten (Schulleitungen/ Lehrer/ -innen und Schüler/ -innen aus beiden Schulen) an der Entwicklung des pädagogischen Konzepts mitwirken.

4. Partizipation
Partnerschaft und Partizipation sind eng miteinander verknüpft. Das Prinzip der Partnerschaft zwischen unseren beiden Schulen baut auf der Qualität der Partizipation von Schüler/ -innen und Lehrer/ -innen in ihrer jeweiligen Schule auf. Unsere Erkenntnis aus vier Jahren Bildungskooperation heißt: Erfolgreiche Partnerschaft braucht einen inhaltlichen Fokus, um den sich die Zusammenarbeit der Schulen organisiert. Unsere Erfahrungen zeigen, dass sich Themen, die für alle Beteiligten relevant sind, wie etwa Ausbildung in Europa, Menschenrechte, Inklusion, Migration, Zukunft, Demokratie aber auch Kunst, derzeit am besten eignen.

5. Fächerübergreifende Kooperation
Die Nachhaltigkeit mit Enthusiasmus begonnener Projekte kann besonders durch fächerübergreifende Zusammenarbeit zwischen Lehrer/ -innen gesichert werden, insbesondere dann, wenn auch Direktion bzw. Schulleitung die Partnerschaft unterstützen und befördern.

6. Didaktische Vielfalt
Zwischenstaatliche Projekte brauchen je nach gesellschaftlicher und kultureller Situation in den Ländern unterschiedliche didaktische Ansätze. Die Kooperation mit Lehrer/ -innen aus Salzburg hat bereits neue Ideen für die Unterrichtstätigkeit hervorgebracht und den Mut erzeugt, andere Lernformen auszuprobieren.

Vorteile für Firmen:

Ausgehend von der gemein­samen Zielstellung beider Bildungseinrichtungen in folgendem:
  • Interkulturelle Kompetenz erwerben
  • Diversitäten erfahren (u. a. kulturelle und sprachliche Besonderheiten; Umgang mit Migration)
  • Inklusion wahrnehmen und ­befördern
  • Pädagogische Konzepte kennenlernen und anwenden (u. a. Berliner Bildungsprogramm/ österr. Bildungskonzept für Kindergärten)
  • Bewusstes pädagogisches Handeln in verschiedenartigen Arbeitswelten

Adresse

bbw Akademie für Betriebswirtschaftliche Weiterbildung GmbH

bbw Private
Berufliche Schulen

Rheinpfalzallee 82
10318 Berlin

Matthias Kotyrba
Tel.: 030 50929-403
Mail: matthias.kotyrba@bbw-akademie.de

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