Sprachkurse

Berufsbezogener Deutschkurs DeuFöV Spezialkurs A2

im Rahmen der bundesweiten berufsbezogenen Deutschsprächförderung nach § 45a AufenthG

Dauer: 5 Monate

Abschluss: bbw Teilnahmebescheinigung, TELC-Zertifikat ,

Standort: Königs Wusterhausen

Unterrichtsform: Teilzeit

Kundengruppe: Migranten,

Berufsbereiche: Integration + Deutschkurse ,

Gebühr: ,00 €

Termine:

Unterrichtszeiten:

Angebot als PDF Drucken Auf den Merkzettel * = Die Leistung ist gemäß § 4 Nr. 21 a) bb)
UStG von der Umsatzsteuer befreit.

Informationen

Die bundesweite berufsbezogene Deutschsprachförderung nach § 45a AufenthG richtet sich an Menschen im arbeitsfähigen Alter mit Deutsch als Zweitsprache und Zugang zum Arbeitsmarkt, welche im Rahmen einer beruflichen Perspektive ihre berufsbezogenen und/oder fachspezifischen Deutschkenntnisse verbessern wollen.

Übergreifendes Ziel der berufsbezogenen Deutschsprachförderung ist die schnelle und nachhaltige Integration der Teilnehmenden in den Arbeitsmarkt oder in weiterführende Bildungs- und Ausbildungsinstitutionen durch Schaffung bzw. Erhaltung der Ausbildungs- und Beschäftigungsfähigkeit. Die berufsbezogene Deutschsprachförderung ist modular aufgebaut.

Spezialmodule

Im Rahmen der berufsbezogenen Deutschsprachförderung werden drei Gruppen von Spezialmodulen angeboten.

Laut § 13 der Verordnung über die berufsbezogene Deutschsprachförderung (Deutschsprachförderverordnung - DeuFöV) gibt es Spezialmodule für einzelne Berufsgruppen im Zusammenhang mit Verfahren zur Berufsanerkennung oder zum Berufszugang:

Diese Module enden mit einer für die Berufsanerkennung oder den Berufszugang vorgeschriebenen Zertifikatsprüfung für fachspezifischen Unterricht:

Die Durchführung einer Abschlussprüfung ist bei diesen Spezialmodulen in der Deutschsprachförderverordnung nicht vorgesehen.

zur Erreichung des Sprachniveaus B1 bzw A2:

Analog zu den Basismodulen schließen auch die Spezialmodule zur Erreichung des Sprachniveaus B1 bzw. A2 mit einer Zertifikatsprüfung nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER) ab.

Sprachniveau A2 am Arbeitsplatz

Das Sprachniveau A2 nach dem GER bildet die zweite Stufe der elementaren Sprachverwendung. Es bildet die Basis für das aufbauende Spezialmodul B1 der berufsbezogenen Deutschsprachförderung und kann - unter Umständen - in niederschwelligen Beschäftigungssektoren den Einstieg in das Berufsleben eröffnen.

Die Fachwelt ist sich jedoch einig, dass für eine erfolgreiche Integration in die Gesellschaft und in das Berufsleben das Sprachniveau A2 nicht ausreichend und der Spracherwerb über das Erreichen des Sprachniveaus A2 hinaus zu fördern ist.

300 UE berufsbezogene Deutschförderung

100 UE Prüfungsvorbereitung

Teilnehmende am Spezialmodul A2 sind Menschen mit Deutsch als Zweitsprache im arbeitsfähigen Alter, die beim Deutsch-Test für Zuwanderer (DTZ) trotz einer ordnungsgemäßen Teilnahme an einem Integrationskurs nach § 43 des Aufenthaltsgesetzes inklusive der 300 UE Wiederholung das Sprachniveau A2 nicht erreicht haben oder durch ein vorhandenes Zertifikat nach dem GER das Sprachniveau A2 nachweisen können, dieses Zertifikat jedoch älter als sechs Monate ist und der Einstufungstest ein Sprachniveau unterhalb von A2 nachweist.

Verpflichtung oder Berechtigung nach § 45a Aufenthaltsgesetz zum Kurs vom BAMF, Agentur für Arbeit oder Jobcenter

  • Der Integrationskurs wird staatlicherseits aus Mitteln des Bundeshaushalts finanziert. Kursteilnehmer müssen einen eigenen Kostenbeitrag in Höhe von 1,55 Euro pro Unterrichtsstunde bezahlen. Kursteilnehmer können auf Antrag von der Zahlung des Kostenbeitrages befreit werden, wenn sie Arbeitslosengeld II oder Hilfe zum Lebensunterhalt (Sozialhilfe) bekommen oder wenn ihnen die Zahlung wegen ihres geringen Einkommens besonders schwer fällt. Der Antrag ist bei der örtlich zuständigen Regionalstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge zu stellen. Dem Antrag ist ein Nachweis über die finanzielle Bedürftigkeit beizufügen.
  • Die ESF-BAMF-Sprachkurse werden durch Mittel aus dem Europäischen Sozialfond gefördert. Eine Teilnahme ist kostenfrei. Ausnahme: Beschäftigte müssen einen Kostenbeitrag in Höhe von 3,20 Euro pro Unterrichtseinheit selbst tragen.