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Erzieher / Erzieherin

Werden Sie Erzieher

Das Zusammensein und die Auseinandersetzung mit Menschen, vor allem jungen oder sehr jungen, macht Ihnen Spaß? Sie möchten Ihre Persönlichkeit weiter entwickeln und auch anderen dabei helfen? Sie sollten eine Erzieherausbildung machen!

Unsere nächsten Angebote zur Erzieherausbildung in Berlin und Brandenburg

Neben der Erstausbildung zum/-r Erzieher/-in bieten wir unter anderem den sogenannten "Vorbereitungskurs auf die Nichtschülerprüfung" in 24 Monaten an. Diese Fortbildung ist nichts anderes als eine Erzieherausbildung, die nicht an einer Fachschule stattfindet (deshalb der Begriff "Nichtschüler"-Prüfung) und in zwei statt drei Jahren absolviert wird, der Fachschulausbildung ansonsten aber ebenbürtig ist. Die zeitliche Verkürzung wird hauptsächlich durch eine Nutzung eines Teils der Schulferienzeit erreicht. Sowohl der Berufstitel als auch das Gehalt entsprechen dem der Fachschul-Erzieher.


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Der Erzieherberuf ist das ideale Betätigungsfeld für Menschen, die sich nicht tagtäglich mit Maschinen und Computern, Daten und Zahlen beschäftigen möchten, die keine Lust auf Alltagsroutine haben, eigene Ideen umsetzen möchten und gerne mit Menschen, großen und - öfter - kleineren arbeiten möchten. Technisch gesehen bezeichnet der Begriff "Erzieher/Erzieherin" eine pädagogische Fachkraft, die für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen oder behinderten Menschen jedweden Alters qualifiziert ist. Die Ausbildung zum Staatlich anerkannten/-r Erzieher/-in an Fachschulen für Sozialpädagogik wurde 1967 festgeschrieben.

Und: Deutschland sucht Erzieher! Vor allem Träger von Kindertagesstätten haben Probleme, geeignetes Personal zu finden. Seitdem der Gesetzgeber im August 2013 das Kitagesetz verabschiedet hat, das Eltern mit Kindern unter drei Jahren einen Betreuungsplatz in einer Kita garantiert, wurde eine große Zahl neuer Kitas eröffnet, entsprechend viele Erzieherstellen wurden ausgeschrieben. Laut Arbeitsagentur stieg die Zahl der Stellen für Erzieher/-innen zwischen 2008 und 2013 um rund 160 Prozent. Wer heute eine Ausbildung, Umschulung oder Fortbildung zum/-r Erzieher/-in absolviert, kann sich nicht nur sicher sein, einen Job zu bekommen, er kann sich auch aussuchen, wo er arbeiten möchte.

Als Erzieher bzw. Erzieherin haben Sie ein positives Menschenbild, möchten anderen Menschen bei ihrer Entwicklung helfen und lassen sich auch von Rückschlägen nicht zurückschrecken. Wenn um Sie herum Chaos auszubrechen droht, ergreifen Sie den roten Faden. Sie erklären gerne und geduldig und lieben es, kreative Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Sie sind willens, ihren Ideen eine professionelle Basis zu geben und arbeiten gerne im Team. Und vielleicht - wie jemand an anderer Stelle hinzufügt - können Sie auch noch ein bischen hexen.
Wer der altertümlichen Vorstellung verhaftet ist, Erzieher/Erzieherinnen seien so etwas wie nette Tanten und Onkels, der täuscht sich gewaltig. Die Pädagogik ist heute eine komplexe Disziplin, die je nach Qualifizierungsstufe ein umfangreiches Wissen voraussetzt. Neben der Kenntnis der verschiedenen pädagogischen Theorien zählt dazu theoretisches und praktisches Know-how über sprachliche, mathematische, geschlechtsspezifische, technische, musikalische, ethische und interkulturelle Erziehung wie auch Wissen über personale, motivationale, kogntive und physische Fähigkeiten von Menschen in verschiedenen Altersstufen. Die klassische Erzieherausbildung lehrt dieses Wissen allerdings vor allem auf die Anwendbarkeit im Erzieheralltag bezogen. Wer eine Ausbildung zum/-r Erzieher/Erzieherin absolviert, muss also trotz alledem nicht befürchten, sich in hochtheoretischen Diskursen zu verheddern.
Erzieher/-innen arbeiten überall dort, wo es um die Erziehung, Aufsicht, Bildung, Betreuung und Pflege von Kindern und Jugendlichen geht. Das können Ganztagesschulen sein, Einrichtungen der Jugendhilfe, Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen, Kindergärten, Schulhorte, Kinderkrippen und Kindertagesstätten, Behinderteneinrichtungen, Integrationskindergärten und -horte, gelegentlich auch in der Seniorenarbeit.
Laut gehalt.de liegt das durchschnittliche Bruttojahresgehalt auf Bundesländer bezogen (Stand Mai 2014) zwischen 33.672 Euro (Mecklenburg-Vorpommern) und 48.304 Euro (Baden-Württemberg). Konkret genannte Monatsgehälter liegen hier zwischen 1.000 Euro und 2.362 Euro brutto. Der niedrigere Wert wird hier aus einer Teilzeitstelle bezogen. Einsatzort und Berufserfahrung scheinen hinsichtlich der Gehaltshöhe eine bedeutende Rolle zu spielen. Die Gehaltsdaten basieren nach Angaben des Betreibers auf einem von den Usern eingegebenen Datenpool von etwa 250.000 Daten.

Laut gehaltsvergleich.com liegt das monatliche Durchschnittseinkommen von Erziehern bei 2.000 Euro brutto bei einer 40-Stunden-Stelle. Ein monatliches Bruttogehalt ab 3.000 Euro etwa im Kita-Bereich wird hier grundsätzlich als möglich bezeichnet, aber erst als Leiter/-in einer Einrichtung. Nach Aussage des Betreibers der Seite kommen die Zahlen aus einem Gesamt-Pool von mehr als 42.000 Gehaltsdaten über Eingaben von Arbeitnehmern und Arbeitgebern in Formularen wie z.B. Gehaltsvergleichen zustande.
Erzieher/-innen können sich in ihrer Ausbildung oder auch danach auf bestimmte Themen spezialisieren, z.B. Früh- und Vorschulpädagogik, Musikpädaogik, Kunstpädagogik, Theaterpädogik, Jugendarbeit, Sozialarbeit, Sport- und Spielarten, Kochen, Heimerziehung und andere Bereiche.

Staatlich geprüfte Erzieher/-innen mit Berufserfahrung können sich fortbilden und damit auch höhere Gehälter bekommen, etwa zum/-r Betriebswirt/-in für Sozialwesen, Motopäden/-in, Staatlich anerkannten Heilpädagogen/-in, Staatlich anerkannten Sonderpädagogen/-in, Fachlehrer/-in an Sonderschulen, Fachwirt/-in für Erziehungswesen oder zum/-in Staatlich geprüften Fachwirt/-in für Organisation und Führung, Schwerpunkt Sozialpädagogik.