Weiterbildung

Zertifizierungsnummer: 2018M101785-10003

Fachkraft für Hospizarbeit und Palliativmedizin

Dauer:

Abschluss: bbw Teilnahmebescheinigung,

Standort: Brandenburg an der Havel

Unterrichtsform: Vollzeit

Kundengruppe: Arbeitsuchende,

Berufsbereiche: Gesundheit + Pflege ,

Termine:

Unterrichtszeiten:

Informationen

Die Fortbildung gliedert sich in drei Abschnitte, die im Anschluss in ein einmonatiges Praktikum einmünden. Die Orientierungsphase soll dabei unterstützen, die Quote für Abbrecher während der Maßnahme möglichst gering zu halten und die Teilnehmer bei der Praktikumsplatzsuche zu unterstützen.

Orientierungsphase

  • Biografische Interview
  • Kompetenzanalyse
  • Berufswegorientierung und -planung
  • Bewerbungstraining und Stellenrecherche Praktikum
  • Persönliches Gesundheitsmanagement und Psychohygiene

Grundqualifizierungsphase


Refresher und Intensivierung Pflegebasiskurs
  • Krankheitslehre mit Fokus auf onkologischen und geriaterischen Erkrankungen
  • Hygiene und Wundmanagement
  • Bewegen und Lagern mit Fokus auf palliativmedizine Lagerungen
  • komplemtäre Pflegeansätze und euthyme Verfahren
  • Psychonkologie und palliativmedizinische Pflegeansätze
Grundlagen der Kommunikationspsychologie
  • Schmerzpsychologie, Schmerzpsychologie, neuropathischer Schmerz
  • Pflege von chronischen Schmerzpatienten
  • Pflege von onkologischen Patienten
  • Psychohygiene, Intervisionsarbeit, eigene Grenzen

Spezialisierungsphase

Palliativmedizin
  • Sterbeprozess, Sterbephasen, Bedürfnisse sterbenden Patienten
  • Trauerprozess, Trauerphasen, Männer- versus Frauentrauer, interkulturelle Aspekte
  • Kindertrauer, Elternarbeit bei Palliativpflege von Kindern
  • Bestattung: Formen, gesetzliche Regelungen
Hospizarbeit
  • Geschichte der Hospizarbeit
  • Trauer- und Sterberituale
  • Vertiefung und Kompetenztraining zur Validierung
  • Umgang mit Kindstod

Betriebliches Praktikum

Palliativmedizinische Angebote erlangen aufgrund der demographischen Entwicklung in Deutschland eine immer größere Bedeutung. Der Bedarf an Fachkräften in diesem Bereich wächst dadurch kontinuierlich und bietet somit gute Beschäftigungschancen.

Die Fortbildung richtet sich an ehemalige oder arbeitssuchende Berufstätige, die aufgrund ihrer bestehenden (fehlenden oder unzureichenden) Qualifizierung nicht in eine Tätigkeit vermittelt werden konnten. Ebenfalls können ältere Teilnehmer durch diese Qualifizierung einen Bewerbervorteil durch die Spezialisierung erhalten und so ihre Vermittlungschancen steigern. Darüber hinaus können Teilnehmer mit Berufserfahrungen in der Pflege in die Maßnahme aufgenommen werden, die dem Arbeitsmarkt sehr lange ferngeblieben waren.

Interesse an einer Tätigkeit in der palliativmedizinischen Versorgung, Empathie und ausgeprägte soziale Kompetenzen sind erwünscht.

  • Agentur für Arbeit und Jobcenter (Bildungsgutschein für Empfänger von Arbeitslosengeld I und II)
  • Berufsgenossenschaften
  • Berufsförderungsdienst der Bundeswehr
  • Rententräger

Die Weiterbildung beinhaltet ein betriebliches Praktikum im Umfang von 160 Stunden.

  • Skripte
  • Handouts
  • USB-Stick