21.11.2019

Netzwerk Q 4.0 - bbw begleitet die Digitalisierungsprozesse der dualen Ausbildung

Seit Oktober 2019 beteiligt sich das bbw am Projekt "Netzwerk Q 4.0" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Seit Oktober 2019 beteiligt sich das bbw am Projekt "Netzwerk Q 4.0" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in dem es um die Anpassung der dualen Ausbildung an den digitalen Wandel, die Begleitung der ansässigen Betriebe und deren Ausbilderinnen und Ausbilder geht. Hierfür werden in den kommenden Jahren an der bbw Akademie in Berlin und Brandenburg zwei regionale Koordinierungsstellen, eine in Cottbus und eine in Berlin-Karlshorst, aufgebaut. Aufgabe dieser Koordinierungsstellen ist es, Ansprechpartner für die ausbildenden Betriebe der regionalen Wirtschaft zu sein und die Unternehmen in der Entwicklung digitaler Ausbildungsmodule zu unterstützen. Einerseits, indem die Koordinierungsstellen über Informationsveranstaltungen, Werkstattformate und informelle Kontakte die Betriebe in ihren speziellen Bedarfen begleiten und beraten; zum anderen, indem entsprechend den Anforderungen digitale Bildungsformate entwickelt und erprobt werden.

Zum Projektstart werden im 1. Quartal 2020 zwei Auftaktveranstaltungen (Dialogworkshops), eine im Haus der Wirtschaft Berlin, eine im Haus der Wirtschaft Cottbus, stattfinden. Ziel dieser Dialogworkshops wird es sein, ganz unterschiedliche Ausbildungsleiterinnen und -leiter zusammenzubringen und die entscheidenden Herausforderungen der Digitalisierung im Ausbildungskontext herauszuarbeiten. Auf Grundlage und mit den Ergebnissen dieser Arbeitstreffen kommt es dann in den beiden Bundesländern zur Identifizierung spezifischer Branchen und Schwerpunkte, die zur Ausrichtung der weiteren Projektarchitektur führen: Ziel der weiteren Arbeit ist es, in enger Abstimmung mit den Partnern aus der betrieblichen Ausbildungspraxis, konkrete digitale Ausbildungsmodule zu entwickeln und zu erproben.

Das Gesamtprojekt " Netzwerk Q 4.0 " ist ein Kooperationsvorhaben des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) mit 15 bundesweiten Praxispartnern, in der Regel den wirtschaftsnahen Bildungswerken der Bundesländer. In jeder der Regionen kommt es zur Identifizierung der spezifischen Digitalisierungsbedarfe der Ausbildungsbranchen. So vielfältig die regionalen Wirtschaftsstrukturen, so unterschiedlich sind auch die Anforderungen an die Koordinierungsstellen und deren Entwicklungsbedarfe. In der gemeinsamen Arbeit der Bildungswerke mit dem Institut der deutschen Wirtschaft kommt es über den Projektverlauf der drei Jahre zur Identifizierung zentraler Digitalisierungserfordernisse im Ausbildungskontext, zur Entwicklung und zur Pilotierung konkreter digitaler Ausbildungsmodule.Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.


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